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Umfrage: Oktoberfest
Nein, ich kann mit Festen dieser Art nichts anfangen 6 42.86%
Ich würde gerne hingehen, ist mir aber zu teuer 3 21.43%
Ja, ich gehe auf jeden Fall hin 2 14.29%
Oktoberfest, was ist das? 2 14.29%
Nein, auf keinen Fall, ganz egal aus welchen Gründen 1 7.14%
Ich gehe vielleicht hin 0 0.00%
Insgesamt: 14 Stimmen 100%
 
Reddi
Flottencaptain


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Beiträge: 449
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dussel Das ist doch schon immer so das du den Arzt selber zahlen musst
19.09.2005 14:29 Reddi ist offline Homepage von Reddi Beiträge von Reddi suchen Füge Reddi in Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Reddi anzeigen
Markus Dippold
Chefingenieur


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Bei den gesetzlichen Krankenkassen nicht.
Bei Notfällen sind - glaube ich - noch nichtmal die 10 Euro "Eintritt" fällig.

Nur bei privaten Kassen zahlt man erstmal selbst und dann mußt man zusehen, wie man wieder an sein Geld kommt.

Gruß,
Markus



A train station is where a train stops.
A bus station is where a bus stops.
On my desk I have a workstation ...

19.09.2005 14:34 Markus Dippold ist offline Homepage von Markus Dippold Beiträge von Markus Dippold suchen
Saavik
Attaché


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Beiträge: 5.266



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Zitat:
Original von Markus Dippold
Bei Notfällen sind - glaube ich - noch nichtmal die 10 Euro "Eintritt" fällig.


Das stimmt aber auch nicht.
Meine Freundin hatte einen Autounfall - aus der Kurve raus, ein paarmal überschlagen usw., zum Glück nicht viel passiert, Platzwunde am Kopf, Gehirnerschütterung, Schleudertrauma, zerschnittene und verstauchte Hände.... - das erste was die Ärzte von ihr wissen wollten war: "Haben Sie auch 10,- € dabei"
Da fällt dir nichts mehr dazu ein, was ? Das ist doch echt die Frechheit



Verletze nicht diejenigen, die dich verletzten. Biete ihnen Frieden, immer wieder, bis du stirbst. Dadurch bekommst du selbst Frieden, auf die eine oder andere Weise, selbst wenn man dich tötet. Du kannst den anderen nur das geben, was du selbst erfahren hast. - Surak
19.09.2005 18:45 Saavik ist offline Beiträge von Saavik suchen
Markus Dippold
Chefingenieur


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Auszug aus "Praxisgebühren: Fragen und Antworten" vom Gesundheitsministerium (http://www.bundesregierung.de/Politikthe...axisgebuehr.htm):
Praxisgebühr in Notfallsituationen: Bei einem "planbaren" Notfall muss die Praxisgebühr nicht gezahlt werden. Wer zum Beispiel am Wochenende nach einer Operation oder nach einem Unfall zum Verbandswechsel den Notarzt in Anspruch nehmen muss, zahlt keine Praxisgebühr, er hat die Gebühr bereits bei der Behandlung gezahlt. Wer jedoch überraschend den Notarzt ruft, muss die Praxisgebühr zahlen, auch wenn er sie im selben Quartal bereits beim Allgemeinarzt gezahlt hat. Bei der Fahrt im Rettungswagen wird keine Gebühr fällig, jedoch bei der anschließenden Behandlung.

Ok, ich habe mich geirrt.
Ab der Sani sollte tunlichst erst dann danach fragen, wenn er seine Erste Hilfe geleistet hat und der Patient auch ansprechbar ist. Ansonsten riskiert er einen Tritt ins Knie oder eine Anzeige wegen unterlassener Hilfeleistung meinerseits.

Gruß,
Markus

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19.09.2005 19:00 Markus Dippold ist offline Homepage von Markus Dippold Beiträge von Markus Dippold suchen
Tribble-of-Nine
Flottencaptain


Dabei seit: 15.11.2004
Beiträge: 423



RE: Oktoberfest-Opfer sollen Notarzt selbst bezahlen Zum Anfang der Seite springen

Hervorragend die Idee!
Das wäre ein Weg aus der Finanznot der Krankenkassen bei den ganzen Alkoholikern hier im Lande.
Und da lege ich direkt einen drauf, wer sich fett frißt, sollte ebenfalls alles selber bezahlen!
Und wer sich nicht bewegt ebenso!
Und auch die Raucher, die ihre Gesundheit ruinieren, natürlich ebenso....

to be continued



Alles wird galaktisch gut!
19.09.2005 19:43 Tribble-of-Nine ist offline Beiträge von Tribble-of-Nine suchen
Saavik
Attaché


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Beiträge: 5.266



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Gute Laune bei Oktoberfest-Veranstaltern Überblick

München/Stuttgart (AP) Trotz eines verregneten Starts hat das Münchner Oktoberfest bis zur Halbzeit mehr Besucher angezogen als im Vorjahr. Mindestens 3,2 Millionen Gäste seien bis Sonntag auf die Wiesn gekommen, berichtete Festleiterin Gabriele Weishäupl. Das «ideale Volksfestwetter» unter der Woche habe für 100.000 Besucher mehr als im Vorjahreszeitraum gesorgt. Insgesamt werden beim größten Volksfest der Welt, das bis zum 3. Oktober dauert, über sechs Millionen Menschen erwartet. Die 172. Wiesn verlaufe «entspannt, kommod und sehr bayerisch», hieß es.

In Stuttgart ist seit Samstag das zweitgrößte Volksfest Deutschlands im Gang. Zum 160. Cannstatter Volksfest, das bis 9. Oktober dauert, werden rund drei Millionen Besucher erwartet. Am Sonntag fand bei strahlendem Wetter der traditionelle Festzug statt, der nach Schätzung der Veranstalter etwa 200.000 Zuschauer anlockte.

In München äußerten sich Festwirte und Schausteller zufrieden. Die Gäste auf dem Oktoberfest gäben ihr Geld gezielt und preisbewusst aus, hieß es. Rund drei Millionen Maß Bier tranken die Besucher bisher; in der ersten Wiesn-Woche 2004 waren es 200.000 Liter mehr gewesen. Die Maß (ein Liter) Bier ist um rund 15 Cent teurer geworden und kostet zwischen 6,80 und 7,25 Euro.

Oberbürgermeister Christian Ude freute sich, dass es «keine Störfälle, Unfälle oder Rekordzahlen» gebe. «Genau das tut der Wiesn gut.» Das Oktoberfest sei wieder stärker ein bayerisches Volksfest. Ude kündigte an, der Stadtrat werde bei der erstmals praktizierten Anordnung bleiben, dass bis 18.00 Uhr in den Zelten nur leisere Musik gespielt werden darf, um die Stimmung nicht zu sehr aufzuheizen. Tagsüber kämen wieder mehr ältere Menschen, hieß es.

Die Festleiterin berichtete, der Trend zur Tracht auf dem Oktoberfest sei noch nie so deutlich gewesen. Das Publikum sei internationaler geworden. Neben Gästen aus München und Bayern feierten am Wochenende traditionell zahlreiche Italiener auf dem Oktoberfest, außerdem waren viele Amerikaner, Asiaten und Australier da. Die Zahl der Gäste aus Osteuropa und auch aus Indien nahm zu.



Verletze nicht diejenigen, die dich verletzten. Biete ihnen Frieden, immer wieder, bis du stirbst. Dadurch bekommst du selbst Frieden, auf die eine oder andere Weise, selbst wenn man dich tötet. Du kannst den anderen nur das geben, was du selbst erfahren hast. - Surak
25.09.2005 16:46 Saavik ist offline Beiträge von Saavik suchen
spock1959
Lieutenant


Dabei seit: 16.09.2005
Beiträge: 115



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Zitat:
Original von Saavik
Zitat:
Original von Markus Dippold
Bei Notfällen sind - glaube ich - noch nichtmal die 10 Euro "Eintritt" fällig.


Das stimmt aber auch nicht.
Meine Freundin hatte einen Autounfall - aus der Kurve raus, ein paarmal überschlagen usw., zum Glück nicht viel passiert, Platzwunde am Kopf, Gehirnerschütterung, Schleudertrauma, zerschnittene und verstauchte Hände.... - das erste was die Ärzte von ihr wissen wollten war: "Haben Sie auch 10,- € dabei"
Da fällt dir nichts mehr dazu ein, was ? Das ist doch echt die Frechheit

Ja so verkommen können Menschen sein,ein Menschenleben und Gesundheit wird in Latinium aufgewogen,wo soll das noch hinführen?



Langes Leben und Frieden.
27.09.2005 13:13 spock1959 ist offline Beiträge von spock1959 suchen
Markus Dippold
Chefingenieur


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„Das ist Kampfgas” Zum Anfang der Seite springen

Quelle: FAZ | http://www.faz.net/s/RubCD175863466D41BB...n~Scontent.html

Festzelt-Luft
„Das ist Kampfgas”

29. September 2005 In den Wiesn-Zelten auf dem Münchner Oktoberfest herrscht dicke Luft. Zu diesem Ergebnis kommt eine Partikel-Messung der Münchner Nichtraucher-Initiative (NIM). Demnach wurden in mehreren Wiesn-Zelten die EU-Grenzwerte zur Feinstaubbelastung zum Teil um das Sechsfache überschritten.


Der Chef des Münchner Verbandes und Vizepräsident der Nichtraucherinitiative Deutschland, Ernst-Günther Krause, spricht von „erschreckenden Ergebnissen”. Das Partikelmessgerät zeigte mehrfach Werte von bis zu 300 Mikrogramm pro Kubikmeter an - der Grenzwert liegt bei 50 Mikrogramm.

Gastronomie: Krebs-Gefahr
Vorgenommen hat die Messungen Friedrich Wiebel vom bundesweiten ärztlichen Arbeitskreis „Rauchen und Gesundheit”. Er sieht erhebliche Gefahren für die Besucher und vor allem für die Bedienungen, die acht und mehr Stunden durch die verrauchte Luft laufen müssen. „Die Wiesn-Kellnerin ist um ein vielfaches stärker belastet als der Polizist an der vielbefahrenen Landshuter Allee”, klagt Wiebel.

Der Toxikologe erklärt dies auch mit der Größe der Partikel. Im Tabakqualm sind seinen Angaben zufolge die Teilchen kleiner und können sich so viel leichter in den Atemwegen und der Lunge ablagern. Auch die große Höhe des Festzelts bringe da keine Erleichterung, sagt Wiebel. Die Rauchbelastung sei genauso wie in den Kneipen. Etwa 40 giftige Subtanzen wie Benzpyren oder Blausäure sind im Qualm enthalten.
Der Professor verweist in diesem Zusammenhang auch auf eine US-Studie, wonach im Gastronomiegewerbe die Gefahr, an Krebs zu erkranken, etwa doppelt so hoch ist, wie bei anderen Arbeitnehmern.

Kellnerinnen mit Gasmaske?
Der Mediziner betont: „Auch ein Mundschutz würde keinen Sinn machen, da müßten die Kellnerinnen schon mit der Gasmaske herumlaufen, um den Tabakrauch fernzuhalten.” Für ihn ist der Qualm das reinste „Kampfgas”. Passivrauchen sei lebensgefährlich. Deshalb fordert die Nichtraucherinitiative für das nächste Jahr ein rauchfreies Wiesn-Zelt. Verbandschef Krause: „Das könnte die neue Attraktion auf dem Oktoberfest werden - ein Exempel auch für anderen große Volksfeste”, gibt er sich optimistisch.

Hier müßten sich die Stadt und die Betreiber zusammensetzen und eine Lösung finden. Was in Italien, Irland und Norwegen gehe, müßte auch in Deutschland funktionieren, ist sich Krause sicher.

Skepsis bei den Wirten
Doch da hat er die Rechnung ohne die Wiesn-Wirte gemacht. Hier herrscht große Skepsis. Wirte-Sprecher Toni Roiderer hat wenig Verständnis für die Forderung und sieht die bayerische Gemütlichkeit in Gefahr: „Wen der Rauch stört, der kann sich ja draußen hinsetzen.”
Roiderer sieht die Gesundheit der Besucher und Bedienungen „für die 16 Tage im Jahr” nicht beeinträchtigt. Der Chef des Hacker-Zelts verweist dabei auf die modernen Abluftanlagen. Er selber ist stolzer Besitzer eines „Cabriodachs”, mit dem Roiderer für optimale Entlüftung sorgt. „Ich gehe davon aus, daß mir das schon im nächsten Jahr einige Kollegen nachmachen werden”, erklärt der Wirte-Sprecher.
Auch rauchfreie Boxen in den Zelten machen nach Roiderers Ansicht keinen Sinn, da sich der Qualm auch dorthin ausbreitet. Die Chancen für ein Nichtraucherzelt sieht Roiderer eher gering. Hier sei „die Stadt am Zug” - die müsse ein weiteres Zelt genehmigen.

„Warum nicht auch ein Bierverbot?”
Die gesundheitliche Belastung durch den Rauch kann auch Kellnerin Vroni Egger bestätigen. Die Südtirolerin ist vom Tabakqualm genervt. „Wenn es richtig voll ist, dann ist es schon schlimm - das geht dann richtig auf die Bronchien”. Ein rauchfreies Wiesn-Zelt wäre für sie eine „gute Alternative”.
Bei den Besuchern gehen die Meinungen auseinander. Die Befürworter eines Nichtraucherzelts beklagen neben der gesundheitlichen Gefahr auch den Gestank und Brandlöcher in der Kleidung. Die meisten halten ein Rauchverbot oder ein Nichtraucherzelt für nicht realisierbar. „Da könnte man gleich über ein Bierverbot nachdenken”, gibt ein genervter Zigarrenraucher zu Bedenken.

Nach einer repräsentativen Umfrage des Peinelt-Instituts im Auftrag der Münchner Nichtraucherinitiative begrüßt eine Mehrheit der Befragten ein rauchfreies Wiesn-Zelt. 42,3 Prozent würden ein neues Wiesn-Zelt für Nichtraucher besuchen. 34,8 Prozent lehnen diesen Vorstoß allerdings ab.

Bild 1: Gasmasken für Kellnerinnen?
Bild 2: Bald rauchfreie Festzelte?

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29.09.2005 12:26 Markus Dippold ist offline Homepage von Markus Dippold Beiträge von Markus Dippold suchen
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