Trekkies Forum
RegistrierungTeammitgliederHäufig gestellte FragenSuche

Trekkies Forum » Science Fiction / Fantasy » Raumpatrouille Orion » Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
Letzter Beitrag | Erster ungelesener Beitrag Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Trelane
Energiewesen Kurzschlussgefahr bei Feuchtigkeit


Dabei seit: 08.11.2004
Beiträge: 17.249



  Zeige Trelane auf Karte
Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion Zum Anfang der Seite springen

Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion
(häufig auch als Raumschiff Orion, in neueren Videoausgaben auch als Raumpatrouille Orion bezeichnet) ist die erste deutsche Science-Fiction-Fernsehserie. Sie wurde ab dem 17. September 1966 vierzehntäglich immer Samstag abends nach der Tagesschau von der ARD in sieben Teilen ausgestrahlt.
Die Schwarz-Weiß-Serie hat seit Jahrzehnten Kultcharakter. Sie erreichte bei der Erstausstrahlung in der ARD Einschaltquoten von bis zu 56 % und wurde deshalb oft als Straßenfeger bezeichnet. In Deutschland wurde die Serie im Deutschen Fernsehen 1968 und 1975 sowie von verschiedenen Regional-Sendern der ARD, so vom WDF 1973 und 1987, dem NDR Fernsehen, hr-fernsehen und dem damaligen Südwest 3 sowie vom Privatsender Sat.1 (hier allerdings aus rechtlichen Gründen oft nur 5 Folgen) bis 1999 insgesamt 20-mal wiederholt.

Inhalt

Unterhaltsam und mitunter ironisch wird die Geschichte des Commanders Cliff Allister McLane (Dietmar Schönherr) erzählt, der mit seiner Crew im sich entwickelnden Krieg gegen die fremdartigen „Frogs“ den schnellen Raumkreuzer Orion befehligt und sich immer wieder aufmüpfig gegenüber seinen Vorgesetzten zeigt. In der ersten Folge der Serie wird er prompt als Folge seines renitenten Verhaltens zur Raumpatrouille strafversetzt, weil er befehlswidrig die Landemöglichkeit auf dem Saturnmond Rhea bewies.

Die Stammbesatzung der Orion besteht aus Cliff Allister McLane (Kommandant), Mario de Monti (Armierungsoffizier), Atan Shubashi (Astrogator), Hasso Sigbjörnson (Bordingenieur) und Helga Legrelle (Leutnant für Raumüberwachung). Die Besatzung wird zwangsweise durch einen Sicherheitsoffizier des Galaktischen Sicherheitsdienstes GSD erweitert: Tamara Jagellovsk (Eva Pflug). Sie soll McLane von weiteren Eskapaden abhalten.

Legendär ist der Gesellschaftstanz, der am Grund des Meeres im „Starlight Casino“ getanzt wird. Die Charakterisierung McLanes und die detailliert ausgearbeitete Zukunftswelt gelten als bahnbrechend für das moderne Fernsehen.

Programmatisch für den Inhalt ist auch der berühmte Text, der im Vorspann jeder Folge mit dramatischem Unterton von Claus Biederstaedt gesprochen wurde:

„Was heute noch wie ein Märchen klingt, kann morgen Wirklichkeit sein. Hier ist ein Märchen von übermorgen: Es gibt keine Nationalstaaten mehr. Es gibt nur noch die Menschheit und ihre Kolonien im Weltraum. Man siedelt auf fernen Sternen. Der Meeresboden ist als Wohnraum erschlossen. Mit heute noch unvorstellbaren Geschwindigkeiten durcheilen Raumschiffe unser Milchstraßensystem. Eins dieser Raumschiffe ist die ORION, winziger Teil eines gigantischen Sicherheitssystems, das die Erde vor Bedrohungen aus dem All schützt. Begleiten wir die ORION und ihre Besatzung bei ihrem Patrouillendienst am Rande der Unendlichkeit.“


Raumpatrouille im Spannungsfeld der Zeitgeschichte

Auch wenn Raumpatrouille heute eher kultig-komisch wirkt, sei an die Aussage von Dietmar Schönherr in einem Interview erinnert, dass Raumpatrouille seinerzeit durchaus ernst, wenn auch nicht humorlos gemeint war. So wurde die Serie Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre von der in der Kulturpolitik dominanten Sichtweise sehr negativ bewertet, bis hin zu dem Prädikat „faschistoid“.

Zum 40. Jubiläum der Serie bekamen alle noch lebenden Beteiligten die Gelegenheit, aus großer zeitlicher Distanz zu reflektieren. Der WDR strahlte am 17. September 2006 eine einstündige Sendung in seinem 5. Hörfunkprogramm aus (die Sendung wurde einige Monate später im Deutschlandradio Kultur wiederholt und liegt mittlerweile als Hörbuch vor): „Raumpatrouille – Die phantastische Geschichte des Raumschiffes Orion. Eine Fernsehlegende wird 40.“ Medienjournalist und Autor Robert H. Bales sprach mit Schauspielern wie Dietmar Schönherr, Eva Pflug, Wolfgang Völz oder Charlotte Kerr-Dürrenmatt, er interviewte aber auch die Menschen hinter der Kamera, etwa den Regisseur Theo Mezger, den damaligen Trickspezialisten und heutigen Produktions-Designer Götz Weidner oder den Komponisten Peter Thomas.

Herstellung

Die 1965 in schwarz-weiß gedrehte Serie wurde mit großer Kreativität und mit viel Aufwand verfilmt. Einige Aufnahmen wurden im Bluescreen-Verfahren erstellt und mussten deshalb in Farbe gedreht werden. Da für den WDR, der anfangs als Hauptproduzent im Gespräch war, die geplanten Kosten von bis zu 360.000 DM pro Folge zu hoch waren, suchte Bavaria-Boss Helmut Jedele nach einem Co-Produzenten. Dieser fand sich im französischen ORTF. Da sich der ORTF mit etwa 20 % an den Produktionskosten beteiligte, wurden auch einige Szenen speziell für das französische Publikum parallel erstellt. So wurde z.B. in Folge 5 die Rolle der „SIE/ELLE“ (in der deutschen Version gespielt von Margot Trooger) in der französischen Version von Christiane Minazzoli gespielt. Die französische Raumpatrouille hieß „Commando spatial – Les aventures fantastiques du vaisseau d'espace ORION“.

Die seinerzeit für eine Fernsehverfilmung spektakulären Effekte besitzen heute einen ganz eigenen Charme. So wurden etwa verfremdete Bügeleisen und Bleistiftanspitzer als Armaturen und Plastikbecher als Deckenleuchten verwendet. Bei den Rangabzeichen an den Uniformen handelte es sich um Fragmente von Lochkarten für EDV-Systeme. Auf den Kopf gestellte Uhrpendel, bei denen eine Metallkugel auf einem zylindrischen Stiel saß, stellten die Fahrhebel dar. Auch Garnrollen und Wasserhähne kamen als Dekoelemente zum Einsatz. Die spektakulären Kunststoffkulissen in der Kommandokanzel der Orion wurden mit dem damals ganz neu erfundenen Thermoformen erstellt. Die Aufnahmen wurden größtenteils in den Bavaria Film- und Fernsehstudios in Geiselgasteig gemacht. Außendrehorte waren:

* Schloss Höhenried (Planet Chroma aus der Folge 5 „Kampf um die Sonne“)
* Pechkohle-Bergehalde in Peißenberg (u.a.: Landegebiet auf Pallas (Asteroid); Landegebiet auf dem Planeten Mura aus der Folge 6 „Die Raumfalle“; Planetoid N108 und Planetoid N116A in der Folge „Kampf um die Sonne“, auf dem die Orion landet, um die unerklärliche Entdeckung von Vegetation auf diesem Felsbrocken zu ergründen). Eigentlich sollten für diese Aufnahmen die Geysirgegenden auf Island benutzt werden, aber aus Kostengründen wählte man dann doch die Abraumhalden.
* Königsplatz in München (Teil der Raumschiffbasis 104)
* Golfplatz eines Golf-Clubs in Feldafing (Landegebiet auf Chroma, sieht man in einer Trickaufnahme, in der die Orion 8 auf Chroma landet)
* Aquarium des Berliner Zoos. Hier entstanden die Aufnahmen der Fische und Schildkröten, die hinter den Fenstern im Starlight-Casino und in McLanes Bungalow zu sehen waren.

Die „ORION“ gab es als Modell in drei Größen von 60 cm bis 1,60 m Durchmesser. Das Set des Kommandostandes hatte einen Durchmesser von 28 Metern. Es wurden 3200 Glühlampen und 10.000 Meter Kabel für elektrische Schaltungen eingebaut. Hier und da erscheinen die Ventile einer Mischbatterie. Neben anderen Kuriositäten, die man eher im Baumarkt vermuten würde, taucht auch ein für die 1960er Jahre typischer großer, klobiger Thermostat auf. (Quelle: Wikipedia)

Dateianhänge:
jpg f02_020_06.jpg (23,47 KB, 151 mal heruntergeladen)
jpg f02_020_05.jpg (20 KB, 150 mal heruntergeladen)
jpg Beiboot.jpg (255,08 KB, 156 mal heruntergeladen)
jpg Hydra.jpg (234 KB, 157 mal heruntergeladen)
jpg Frog.jpg (88,23 KB, 156 mal heruntergeladen)
jpg orionAutogrForum.jpg (4,05 KB, 146 mal heruntergeladen)





17.11.2009 20:24 Trelane ist offline Homepage von Trelane Beiträge von Trelane suchen
Trelane
Energiewesen Kurzschlussgefahr bei Feuchtigkeit


Dabei seit: 08.11.2004
Beiträge: 17.249



  Zeige Trelane auf Karte
RE: Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion Zum Anfang der Seite springen

Tricktechniken

Für die Spezialeffekte verwendete man zum Teil optische Printer, um unterschiedliche Szenen zusammenzusetzen, zum Teil wurden auch Zeichentrickelemente eingesetzt (bei den Strahlen der Waffen und den Magnetstürmen). Es wurden auch Modelltrickaufnahmen und Matte-Aufnahmen verwendet, bei denen ein Teil des ursprünglichen Hintergrundes durch ein anderes Bild ersetzt wurde. So ist z.B. der Boden der Unterwasser-Landebasis 104 für die Orion eigentlich der Königsplatz in München. Diese Szene besteht aus 13 verschiedenen Filmteilen, die bei der Nachbearbeitung dann zusammengefügt wurden. Allein das Raumschiff Orion bestand aus fünf verschiedenen Teilen.

Astroscheibe

Die Astroscheibe, auf der unterschiedliche Filmsequenzen (u.a. ein Countdown, der Overkill-Test) zu sehen sind, bestand aus einer weißen Platte mit einem Durchmesser von 1,20 Meter. Über dieser Platte war in der Dekoration ein Loch ausgeschnitten, in dem ein Spiegel hing. Über diesen Spiegel wurden mit einem Filmprojektor die zuvor aufgenommenen Filmsequenzen abgespielt. Um den Hot Spot zu vermeiden, wurde auf die Linsenmitte eine sternförmige und lichtundurchlässige Pappschablone geklebt.

Fischtrick

In den Filmsequenzen unter Wasser (z.B. im „Starlight-Casino“) sieht man Fische an den Fensterscheiben vorbeischwimmen. Die Aufnahmen der Fische entstanden im Aquarium des Berliner Zoos und wurden dann im Bluescreen-Verfahren in die Szene eingefügt. Dazu hängte man blau eingefärbte Tücher an die entsprechenden Stellen im Casino. Zusätzlich wurden noch helle, runde Kreisausschnitte in den Film einkopiert, damit der Eindruck eines riesigen gewölbten Glasdaches entstand. Beim Einfügen wurde jedoch ein abweichendes Größenverhältnis gewählt, sodass die Fische teilweise sehr groß erscheinen. Die gesamten Szenen wurden in Farbe hergestellt.

Frogs

Die Frogs waren Schauspieler in enganliegenden, blauen Anzügen, die mittels Cinemascope-Linse in die Länge gezogen aufgenommen wurden. Für den Glitzereffekt wurde eine Holzrolle mit Glimmer (glitzernde Partikel) beklebt, in langsame Drehung (zweimal: einmal links- und einmal rechtsherum) versetzt und unscharf gefilmt. Diese beiden Aufnahmen wurden dann übereinanderkopiert. Diese Trickaufnahme wurde dann wiederum mit Hilfe des Bluescreen-Verfahrens auf die langgezogenen Umrisse der Schauspieler kopiert.

Laserstrahl

In den Folgen 1, 3, 4 und 5 wird mit der Handlaserpistole HM-4 geschossen. Die Erzeugung des Laserstrahls geschah mit einem sehr aufwendigen Verfahren. Auf einen Leuchtkasten klebte man schwarze Pappe, in die ein dünner Schlitz geschnitten war. Unter dem Leuchtkasten war eine zweite Scheibe aus Milchglas, die man drehen konnte. Nun wurde im Stop-Motion-Verfahren der Schlitz mit einer weiteren schwarzen Pappe Stück für Stück vergrößert. Gleichzeitig drehte man die Milchglasscheibe bei jeder Aufnahme ein Stückchen weiter. So entstand nach und nach der Laserstrahl mit unterschiedlichen Konturen. Dieser Laserstrahl wurde dann in die entsprechenden Aufnahmen einkopiert.

Lichtsturm

Für den Lichtsturm (Folge 1) wurde die Orion im Bluescreen-Verfahren gefilmt. Geworfene Reiskörner, die im Highspeed-Verfahren aufgenommen und mit normaler Filmgeschwindigkeit wiedergegeben wurden, waren der Lichtsturm.

Omikronstrahlen

Für die Strahlen des „Omikronstrahlers“ (Folge 6) wurde im nachhinein Bild für Bild mit einer Rasierklinge bearbeitet. Jeder einzelne Strahl wurde damit in den fertigen Film eingeritzt.

Overkill

Für den „Overkill“ (Folge 4 und 7) wurde eine Gipskugel an einer Stelle ausgehöhlt und mit Reis, Rosinen, gemahlenem Kaffee und Mehl gefüllt. Diese Füllung wurde dann mit Pressluft weggeblasen. Das Ganze wurde dann mit einer Highspeed-Kamera aufgenommen und später mit der normalen Filmgeschwindigkeit (25 Bilder pro Sekunde, da es sich um eine TV-Produktion handelte) wieder abgespielt.

Roboter

Für die Roboter (Folgen 3 und 4) wurden u. a. einfache Papp- und Holzattrappen eingesetzt, die im Maßstab 1:1 entweder an dünnen Wolframfäden aufgehängt (diese wurden dann in der Postproduktion wieder „entfernt“) oder als Holzattrappen – von hinten abgestützt und für die Kamera nicht sichtbar – hingestellt wurden. Da die Roboter logischerweise nicht stehen konnten, man aber bei gewissen Aufnahmen (z. B. in Folge 4, in der Cliff McLane von einem Roboter angegriffen wird) Roboter in Aktion benötigte, gab es ein Modell, in das von der Rückseite ein Mann hineinkletterte und dann die Roboterarme betätigte. Der rechte Arm war ein normaler Eisportionierer, und der linke war ein Teil einer Geburtszange. Es gab insgesamt nur zwei „originalgroße“ Robotermodelle, kunstvoll aus Holz gearbeitet. 30 Zentimeter kleine, mittels Stop Motion animierte Modelle, kopierten die Filmemacher im richtigen Verhältnis zu den Kulissen und agierenden Personen in einige Szenen hinein. Dadurch wurde der Eindruck vermittelt, die Roboter würden schweben. Dem aufmerksamen Betrachter der Episoden 3 und 4 wird nicht entgangen sein, dass die nachträglich einkopierten Robotermodelle keinen Schatten auf Kulissen und Boden werfen. In der Szene mit dem Roboterspezialisten Rott (Folge „Hüter des Gesetzes“) ist der auf der lähmenden Impulsplatte stehende Alpha-C-Roboter RX2714 teilweise leicht transparent, während Rott ihn umschreitet.

Supernova

Für die Supernova (Folge 2) wurde eine Holzkugel mit Brandmasse eingeschmiert und einfach an einem Seil aufgehängt. Für den Feuerschweif wurde ein Blechstreifen ebenfalls mit Brandmasse eingeschmiert und abgefilmt. Beide Aufnahmen wurden dann später zusammenkopiert.

Tiefseebasis 104

Die Aufnahmen für die Tiefseebasis 104 waren die aufwändigsten Trickaufnahmen.
Der Boden, auf dem Mitarbeiter die Raumschiffe beluden, war in Wirklichkeit der leergeräumte Königsplatz in München, der 1965 noch anders aussah als heute. Damals war der komplette Platz noch mit großen Granitplatten belegt. Dort wurden aus erhöhter Position die Mitarbeiter gefilmt, die die Raumschiffe beluden. Dann wurden aus 13 Filmbändern (sie enthielten u.a. die Dame im Vordergrund, den beleuchteten Hintergrund, die Aufnahmen vom Königsplatz, die Orion nebst Landeschacht sowie einige Masken und Gegenmasken, siehe Schema, Bild rechts) mit einem optischen Printer ein neues Bild kombiniert.

Wasserstart (Unterwasseraufnahme

Ein ausgeschnittenes Foto der Orion wurde auf eine Glasplatte geklebt. Hinter dem Bild wurden auf einem kleinen Brett dann drei Alka-Seltzer-Tabletten montiert. Nun wurde das komplette Gestell kopfüber in eine Küvette getaucht. Aufgenommen wurde dies dann mit einer auf dem Kopf stehenden Kamera. So entstand der Eindruck, dass die aufsteigenden Luftblasen der Tabletten nach unten gingen. Um den Eindruck der startenden Orion zu verstärken, wurde hinter dem wassergefüllten Glasbehältnis ein gemalter Hintergrund bewegt.

Wasserstart (ins Weltall)

Hier wurde ein Wasserstrudel (erzeugt in der Versuchsanlage für Wasserdynamik der Technischen Hochschule München) mit einer Cinemascope-Linse verzerrt und mit 120 Bildern pro Sekunde aufgenommen. Bei der Wiedergabe in normaler Filmgeschwindigkeit entstand so der Eindruck eines riesigen, über 200 Meter breiten Strudels im Meer. Damit das Wasser mehr nach Meer aussah, wurde es eingefärbt und dann mit starken Scheinwerfern angestrahlt. Die Kräuselung erhielt das „Meer“, indem Ventilatoren über die Wasseroberfläche bliesen. Die Orion wurde dann später über verschiedene Techniken in diese Aufnahmen hineinkopiert.

Wie umfangreich die Trickszenen für die damalige Zeit waren, zeigt der Zeitraum von der letzten Klappe (Samstag, der 10. Juli 1965, es war der 80. Drehtag) bis zum Termin der ersten Ausstrahlung am 17. September 1966. Die Postproduktion dauerte fast ein Jahr.

Dateianhänge:
jpg OrionRiss.jpg (244 KB, 149 mal heruntergeladen)
jpg orion8b2.jpg (8 KB, 149 mal heruntergeladen)





17.11.2009 20:39 Trelane ist offline Homepage von Trelane Beiträge von Trelane suchen
Trelane
Energiewesen Kurzschlussgefahr bei Feuchtigkeit


Dabei seit: 08.11.2004
Beiträge: 17.249



  Zeige Trelane auf Karte
RE: Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion Zum Anfang der Seite springen

Dekoration

Hauptverantwortlicher für die Dekorationen war Rolf Zehetbauer, einer der bekanntesten Filmarchitekten Deutschlands. Der größte Teil der Kulisse war aus Kunststoff. Hier wiederum wurde das damals neue Tiefziehverfahren eingesetzt. Der Kunststoff Accuplan wurde mit der Tiefziehanlage Kiefer K7 in die gewünschten Formen gepresst.


In die Kommandostation der Orion wurden insgesamt 22 Minenspitzer vom Typ 322 der Firma Dahle als Bedienelemente eingebaut. In der zentralen Bedieneinheit der Kommandostation sowie als Testgerät beim Einbau der Overkillanlage diente ein Rowenta-Bügeleisen als Dekoration.

Die Overkill-Anlage (Folge 4 und 7) bestand aus tiefgezogenen Wandteilen, einer großen Anzahl an Bananensteckern mit teilweise angeschraubten Kabelstücken, verchromten Kugeln sowie vielen Nähgarnrollenbehältern. Die Projektoren der Omikronstrahler bestanden ebenfalls aus Bananensteckern, die aufgebogen waren. Interessant ist die Liste der ausnahmslos hochwertigen Designermöbel, -lampen und -gläser, die eingesetzt wurden. Von Ludwig Mies van der Rohe wurde die Liege Model 258 (Jahrgang 1930), von Harry Bertoia der Sessel Model Diamond (Jahrgang 1950), von Yrjö Kukkapuro der Sessel Typ Karusseli (Jahrgang 1964), von Charles Eames der Stuhl Modell Aluminium group Nr. EA105 (Jahrgang 1958), von George Nelson der Stuhl Modell DAF Chair sowie von Eero Saarinen Tisch und Stuhl Modell Tulpe (Jahrgang 1957) als Möbelinventar eingesetzt. Als Trinkglas kam das berühmte Model Smoke (Jahrgang 1964) von Joe Colombo in Einsatz.

Kommandokanzel der Orion:
Die Dekoration der Kommandozentrale war mit 2,50 Meter Höhe und einem Innenmaß von fast 10 Metern und einem Außenmaß von 28 Metern die größte Dekoration. Sie stand auf einer 60 cm hohen Metallrohrkonstruktion, um die benötigte Verkabelung (ca. 10.000 Meter!) zu verstecken. Damit die 3.200 Glühlampen ständig blinkten, wurde eine etwa 40 kg schwere Metallwalze benötigt, die durch einen Elektromotor in Gang gesetzt wurde. Die Crew saß auf fünf Designerstühlen des Typs Karusseli, die aber noch zusätzlich mit verchromten Metallteilen erhöht wurden. Die Kabinen waren aus unterschiedlichen tiefgezogenen Kunststoffen. Für die Wände wurden zusätzlich durchsichtige Abdeckungen für Frühbeete eingesetzt.

Dateianhänge:
jpg RPDahle322.jpg (27 KB, 144 mal heruntergeladen)
jpg rptr1.jpg (6,06 KB, 141 mal heruntergeladen)
jpg rptr3.jpg (4,48 KB, 140 mal heruntergeladen)





17.11.2009 20:47 Trelane ist offline Homepage von Trelane Beiträge von Trelane suchen
Trelane
Energiewesen Kurzschlussgefahr bei Feuchtigkeit


Dabei seit: 08.11.2004
Beiträge: 17.249



  Zeige Trelane auf Karte
RE: Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion Zum Anfang der Seite springen

Musik

Der Soundtrack wurde von Peter Thomas komponiert. Die erste Ausgabe auf Langspielplatte (PHILIPS TON GmbH, 843 796 PY), die schon 1966 herausgegeben wurde, war von der Aufmachung her sehr aufwändig. Sie besaß ein aufklappbares Plattencover mit Szenenfotos auf den Innen- und Außenseiten. Innen war noch eine weitere Seite mit Zusatzinformationen eingearbeitet. Diese Erstausgabe enthielt 18 Musikstücke. In den folgenden Jahren wurden die Single und die LP mehrfach neu aufgelegt. Zwischenzeitlich wurde der Soundtrack auch mehrfach auf CD herausgegeben, wobei die letzte Veröffentlichung aus dem Jahre 2003 (bung 112, Bungalow Records) mit dem Untertitel „The Complete Music“ bis dato unveröffentlichte Stücke (u.a. „Mars Menuett“, „Enter The Crew“, „Attention Frogs!“) enthält.




Dateianhänge:
jpg RP08.jpg (15 KB, 142 mal heruntergeladen)
jpg RP09.jpg (22 KB, 142 mal heruntergeladen)
jpg RP10.jpg (34 KB, 143 mal heruntergeladen)
jpg RP11.jpg (25,08 KB, 143 mal heruntergeladen)





17.11.2009 21:03 Trelane ist offline Homepage von Trelane Beiträge von Trelane suchen
Trelane
Energiewesen Kurzschlussgefahr bei Feuchtigkeit


Dabei seit: 08.11.2004
Beiträge: 17.249



  Zeige Trelane auf Karte
RE: Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion Zum Anfang der Seite springen

Kurioses

* Von Totalaufnahmen der gelandeten Orion wird in mehreren Folgen auf Nahaufnahmen des Landeschachts geschnitten. Auch der Schatten dieses Schachts ist sichtbar – und dieser Schatten hört in etwa drei Metern Höhe auf.
* Auch die animierten Roboter in der Folge „Hüter des Gesetzes“ werfen keinen Schatten.
* Bei genauem Hinsehen sieht man in Folge 5 in einer Szene die Chroma-Lancet, die von einem Laserstrahl beschädigt wird. Damit die Lancet umkippt, benötigte man zwei Männer. Diese Männer kann man in zwei Einzelbildern hinter der Lancet sehen (Zeit 13 Minuten, 31 Sekunden).
* In der Folge 3 „Hüter des Gesetzes“ rast der wild gewordene Roboter RX 2714 auf das Auditorium zu. In Einzelbildern (tiefer Kamerastandpunkt) kann man erkennen, dass die Tischplatte, die er zertrümmert, bereits mittig angesägt war. Kurz bevor der Roboter den Tisch erreicht, sieht man in wenigen Einzelbildern auf der Rückseite der „Maschine“ die Öffnung, aus der Holzbalken herausragen, auf die der Roboter aufgebockt ist und mit Hilfe eines Wagens (nicht im Bild) bewegt wird.
* Ebenfalls in der Folge 3 „Hüter des Gesetzes“ tauchen die Holzbalken als "Bewegungshilfe" für die Alpha-Androiden wieder auf. Nach der Landung auf dem Bergwerks-Asteroiden Pallas finden vier der Besatzungsmitglieder der Orion menschenleere Gänge und Hallen vor. Nachdem die Crew einen ferngesteuerten Lift betritt, tauchen im Hintergrund urplötzlich zwei bewaffnete Roboter des Alpha-Typs auf. Man kann ganz deutlich die Holzbalken sehen, auf denen die lebensgroßen Roboter-Dummies montiert sind und einfach ins Bild geschwenkt werden. Es soll dabei der Eindruck des Schwebens der Arbeitsroboter vermittelt werden, da ihr geschwungener „Fuß“ nicht wirklich tragfähig ist. Übrigens treten die Roboter meist in dieser Zweier-Kombination auf, etwa in der 4. Episode (Deserteure) in der Raumstation M 88/12. Die Lösung ist einfach: Es wurden nur zwei große Roboter aus Sperrholz und Kunststoff gebaut. In anderen Szenen, in denen mehrere Arbeitsroboter sichtbar werden mussten, kombinierte man die beiden „lebensnahen“ Robotermodelle mit lebensgroßen Fotos, die auf Holzsilhouetten geklebt waren – also zweidimensional waren. Mit der richtigen Kameraeinstellung und der entsprechenden Beleuchtung wirkten die Aufsteller recht real und dreidimensional.
* Wieder in Folge 3 sieht man auf 46 Minuten 22 Sekunden, wie Cliff und die anderen die Roboter mit den Strahlenwaffen abschießen. In den darauffolgenden Bildern stehen die Leute immer neben einer anderen Person als vorher.
* In Folge 4 sieht man, wie sich Leutnant Helga Legrelle (im Hintergrund) während der Unterhaltung von Prof. Sherkoff und McLane selbst würgt und die Augen verdreht.
* Ebenfalls in Folge 4 bagatellisiert Schönherr die fehlende Verbindung zu OL-AF 1 mit den Worten „Die auf OL-AF 1 haben wichtigeres zu tun. Für die sind wir kleine Würstchen, die ein bisschen hier herumbasteln“. An späterer Stelle wird jedoch berichtet, dass OL-AF 1 lediglich ein Nachrichtensatellit ist.
* In Folge 1 sieht man eines der beiden „mitten in der Bewegung gestorbenen“ Besatzungsmitglieder der Station MZ 4 zweimal deutlich blinzeln.
* Ebenfalls in Folge 1 und nur wenig später zieht Claus Holm auf MZ 4 seine Laserwaffe falsch herum. In der nächsten Szene hat er sie jedoch richtig herum in der Hand.
* In Folge 6 sieht man den Schatten des Kopfes von Dietmar Schönherr auf der Astroscheibe. Die Bilder wurden von oben über einen Projektor auf die Scheibe projiziert, und bei der Landung auf Mura gelangt Schönherr mit seinem Kopf in den Lichtstrahl.
* Ein weiterer Fehler mit der Astroscheibe ist in Folge 2 zu sehen. Während Charlotte Kerr (General Lydia van Dyke) und die Besatzung die Vorkommnisse mit den Frogs beobachten, blinken die Kontrolllampen nicht, und der Arm von Charlotte Kerr ist vollkommen unbeweglich zu sehen. Der Grund war, dass der Regisseur Theo Mezger nach den Filmaufnahmen mehr von den Ereignissen in der Zentrale der Frogs auf der Astroscheibe zeigen wollte. Leider waren zu diesem Zeitpunkt weder die Dekoration noch die Schauspieler greifbar. So wurde von der Trickabteilung ein passendes Standbildnegativ mit dem Ausschnitt der Astroscheibe verwendet. Dort kopierte man dann mittels Oxberry-Printer die Frogs-Szene hinein.
* In Folge 7 spiegelt sich der sitzende Regisseur Michael Braun in der Schalttafel im Büro Villas.
* Im Vorspann sieht man noch sehr schwach die drei dünnen Stahlseile, an denen das Orion-Modell aufgehängt war. Das Retuschieren war damals noch nicht so perfekt.
* Als Anspielung auf diese Serie wurde in der amerikanischen TV-Serie Stargate Atlantis ein Kriegs-Raumschiff ebenfalls Orion genannt. Der deutsche Reporter Robert Vogel, der jahrelang über die Dreharbeiten zu Stargate SG-1 und Stargate Atlantis berichtet hat, erzählte den Produzenten von der deutschen Kultserie, und sie übernahmen den Namen des Schiffes.
* Die deutsche Minimal-Electro-Gruppe Welle:Erdball verneigt sich vor der Kultserie mit dem Lied „Grüße von der Orion“. In diesem Lied sind auch Sprach-Ausschnitte aus der Serie zu hören. Es ist auf den Alben „Horizonterweiterungen“ (2004, nur Vinyl) und „Chaos Total“ (2006) zu hören.
* Nicht nur die sieben Raumpatrouille-Folgen wurden in den Bavaria Studios im Frühjahr/Sommer 1965 gedreht, sondern zeitgleich auch ein Film über die Geschichte des Rittmeisters Schach von Wuthenow nach einem Roman von Theodor Fontane. Der Hauptdarsteller Karl-Michael Vogler (als Schach von Wuthenow und in voller preußischer Montur) hat während einer Drehpause einen Zeitsprung ins Jahr 3000 an Bord der Orion gemacht. Ein Foto vom Set an der Astroscheibe zeigt ihn, wie er die Mannschaft und insbesondere Mario de Monti mit seiner Stichwaffe bedroht. Der Film wurde im Ersten Programm erstmals im November 1966, also zeitgleich mit der Raumpatrouille ausgestrahlt.
* Das Orion (Raumschiff) (vormals als Crew Exploration Vehicle (CEV) bezeichnet) ist ein neues bemanntes Raumfahrzeug der NASA. Es soll nach dem Jahr 2010 das Space-Shuttle für Flüge in den niedrigen Erdorbit ablösen und darüber hinaus für Flüge zu Mond und Mars genutzt werden.
* In vielen Folgen ist zu erkennen, dass die Hauben der Raumanzüge, die den Abenteurern das Atmen in Atmosphären ohne Sauerstoff ermöglichen soll, oben ein recht großes und deutlich erkennbares Loch haben, das den Schauspielern das Atmen darin ermöglicht.




17.11.2009 21:06 Trelane ist offline Homepage von Trelane Beiträge von Trelane suchen
Trelane
Energiewesen Kurzschlussgefahr bei Feuchtigkeit


Dabei seit: 08.11.2004
Beiträge: 17.249



  Zeige Trelane auf Karte
RE: Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion Zum Anfang der Seite springen

Folgeprodukte


Romane

Die sieben Original-Episoden und weitere erdachte Abenteuer erschienen zunächst als Taschenbücher, ab 1972 wurden die Taschenbücher in Heftform nachgedruckt und fortgesetzt. Von den insgesamt 145 Folgen erschienen lediglich die Bände 46 bis 81 exklusiv in einer eigenständigen Heftreihe, der Rest wurde in die Heftserie Terra Astra integriert.

Die Autoren stammten aus dem Umfeld der „Perry Rhodan“-Serie, ein großer Teil der Romane wurde von Hans Kneifel verfasst, der die ersten 41 Titel im Alleingang produzierte. Dabei nahm er sich die Freiheit, Handlungselemente und Details hinzuzufügen, die in der Fernsehserie nicht vorkommen. Er veränderte auch Ränge, Schreibweisen und Dienstbezeichnungen. Wamsler und Kublai-Krim tauschten beispielsweise die Ränge, aus Cliff Allister McLane wurde Cliff Allistair McLane.

Fotoroman

In der von Rolf Kauka herausgegebenen Heftreihe TipTop erschienen die ersten 4 Episoden als mit Fotos bebilderte Fortsetzungsgeschichten. Nach Einstellung von TipTop erschienen die restlichen Episoden in Fix und Foxi – Super TipTop, Band 6, unter dem Titel Raumpatrouille Orion.

Kino

Im Jahr 2003 wurde für das Kino ein Zusammenschnitt mehrerer Folgen unter dem Titel Raumpatrouille Orion – Rücksturz ins Kino veröffentlicht.
Quelle: bis hierin von Wikipedia




17.11.2009 21:09 Trelane ist offline Homepage von Trelane Beiträge von Trelane suchen
Trelane
Energiewesen Kurzschlussgefahr bei Feuchtigkeit


Dabei seit: 08.11.2004
Beiträge: 17.249



  Zeige Trelane auf Karte
RE: Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion Zum Anfang der Seite springen

...es gab noch viel mehr Fanprodukte - was geradezu erstaunlich ist, für eine deutsche TV Produktion....
Schon direkt während die Serie im TV lief, brachte die Spielkartenfirma ASS ein Quartettspiel mit Motiven aus der Serie auf den Markt. Einmal als normales Kartenspiel in einer normalen Box und in einer Liebevoll gestalteten Doppelkammer Box aus weißem Kunststoff.
Die ehemalige Modelleisenbahnfirma ARNOLD brachte ein Blechspielzeumodell der Orion auf den Markt.
Der Soundtrack wurde so oft neu eingespielt und veröffentlicht, dass man da die Übersicht verlieren kann. Auch Popgruppen haben sich mit Erfolg des Titelthemas angenommen. Zur Wiedereröffnung nach der Renovierung des Brandenburger Tores wurde die Raumpatrouille Musik gespielt. Keine Übertragung der Mondlandung, ohne dass die Musik erklang. Unzählig bis heute, die Sendungen, wo die Musik - Selbst in der Werbung - im Hintergrund zu hören war.
Mehrere Sachbücher kamen in neuen erweiterten Auflagen auf den Markt, auch die Romane wurden immer wieder neu Aufgelegt.
Auf Video und früh auch auf DVD und vorher selbst auf Laserdisc kamen die Folgen für das Heimkino auf den Markt.

Dateianhänge:
jpg sk_rp_a.jpg (100 KB, 144 mal heruntergeladen)
jpg sk_rp_b.jpg (97 KB, 141 mal heruntergeladen)
jpg sk_rp_c.jpg (100 KB, 141 mal heruntergeladen)
jpg sk_rp_d.jpg (99 KB, 141 mal heruntergeladen)
jpg sk_rp_e.jpg (95,16 KB, 141 mal heruntergeladen)
jpg sk_rp_g.jpg (102 KB, 141 mal heruntergeladen)





17.11.2009 21:55 Trelane ist offline Homepage von Trelane Beiträge von Trelane suchen
Trelane
Energiewesen Kurzschlussgefahr bei Feuchtigkeit


Dabei seit: 08.11.2004
Beiträge: 17.249



  Zeige Trelane auf Karte
RE: Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion Zum Anfang der Seite springen

In kleinen Auflagen kamen auch Polyresin Plastikmodelle/ Bausätze der Orion auf den Markt .Auch die wohl futuristischste Laserwaffe aller Zeiten, die in einem Film Verwendung fand, gab es in geringer Auflage als Modellbausatz. Die Preise sind dementsprechend auch teuer. In diesen Tagen kommt auch noch ein Display der Crew mit einem Roboter in den Fachhandel . >HIER
...und sogar noch eine Hörspielbox auf den Markt.....

Dateianhänge:
jpg sk_rp_h.jpg (95,03 KB, 137 mal heruntergeladen)
jpg sk_rp_j.jpg (84,08 KB, 137 mal heruntergeladen)
jpg ASSquartett.jpg (42 KB, 138 mal heruntergeladen)
jpg RP12.jpg (125 KB, 139 mal heruntergeladen)
jpg Hm4_1.jpg (23,04 KB, 130 mal heruntergeladen)





17.11.2009 22:16 Trelane ist offline Homepage von Trelane Beiträge von Trelane suchen
Trelane
Energiewesen Kurzschlussgefahr bei Feuchtigkeit


Dabei seit: 08.11.2004
Beiträge: 17.249



  Zeige Trelane auf Karte
RE: Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion Zum Anfang der Seite springen

Es lebe die Raumpatrouille...ORION auf neuer fahrt...

Ob die TV - Bosse bei der ARD sich nicht schon oft genug gegenseitig in den Hintern getreten haben, die geplante 2. Staffel der Serie dann doch nicht in Auftrag gegeben zu haben? Exposés der weiteren Geschichten, gab es schon und wie Rolf Zetelbauer erzählte auch schon Pläne der neuen Sets, die er schon entworfen hatte.......
So sollte man noch viel mehr von der Unterwasserbasis und den Frograumschiffen zu sehen bekommen.

In den 1990iger Jahren gab es zahlreiche Versuche die Serie wieder auf den Bildschirme zu bringen. Auf dem Bavaria gelände hatte man einem gewissen Roland Emmerich schon Büroräume eingerichtet, denn er und seine Produktionsfirma sollten die Orion wieder auf die Reise schicken. Einige jahre lang hatte Emmerich sogar eine Page geschaltet, auf der Produktionsmitglieder sich einloggen konnten. Es zeigte den alten Computer der Orion. Da kam dann aber der Bombastische Erfolg von Stargate und ID4 damit stand Emmerich nicht mehr zur Verfügung. Vollmundig kündigte 1995 dann PRO 7 an, sie hätten einen Pilotfilm plus 12 Folgen in Auftrag gegeben - in München und Hollywood sollte gedreht werden.......
Nun, fast 15 Jahre später wissen wir, was daraus geworden ist - schade eigentlich....




17.11.2009 22:39 Trelane ist offline Homepage von Trelane Beiträge von Trelane suchen
Frank
Trekkie


Dabei seit: 08.11.2004
Beiträge: 18.639
Herkunft: Soltau



  Zeige Frank auf Karte
Zum Anfang der Seite springen

Die Serie muss sich keinesfalls hinter Star Trek verstecken.

Wer weiß was daraus geworden wäre, wenn die Verantwortlich damals nur mehr Mut gehabt hätten...

Gruß, Frank



Wo Leidenschaft ist, da ist auch Hoffnung.

18.11.2009 17:12 Frank ist offline Homepage von Frank Beiträge von Frank suchen
USS Equinox
Commander


Dabei seit: 31.01.2014
Beiträge: 250



RE: Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion Zum Anfang der Seite springen

Heut im BR gekommen, muss jedes mal staunen wie sie Anfang der 60er
das so hin bekommen haben (wenn ich denk die Serie ist so Alt wie mein Vater)



Versuch nicht ein großer Mann zu sein, sei einfach ein Mann!
23.04.2014 05:13 USS Equinox ist offline Beiträge von USS Equinox suchen
Gaya Lupin
TimeLady


Dabei seit: 02.09.2007
Beiträge: 1.579
Herkunft: Caer Draig



  Zeige Gaya Lupin auf Karte
RE: Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion Zum Anfang der Seite springen

och nööö...

Ich hab in letzter Zeit echt das Talent, es ständig zu verpassen, oder erst in die letzten Minuten reinzuzappen. *hmpf*

Muß mir wohl doch mal nen knoten ins Taschentuch machen.



...to boldly go, where no woman has gone before...
25.04.2014 00:06 Gaya Lupin ist offline Homepage von Gaya Lupin Beiträge von Gaya Lupin suchen YIM-Name von Gaya Lupin: tribewitch1476
USS Equinox
Commander


Dabei seit: 31.01.2014
Beiträge: 250



RE: Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion Zum Anfang der Seite springen

http://www.youtube.com/watch?v=FGcIy76N9sY Folge 1

http://www.youtube.com/watch?v=hWv2cqL4pB8 Folge 2

http://www.youtube.com/watch?v=oTLpzDbo2dA Folge 3

http://www.youtube.com/watch?v=6esKgdcf0oc Folge 4

http://www.youtube.com/watch?v=ZZN1ClJiI4o Folge 5

http://www.youtube.com/watch?v=DOfv9yRQdok Folge 6

http://www.youtube.com/watch?v=v_rSbPf6b9E Folge 7

http://www.youtube.com/watch?v=0Ew62HqbWSY Film

Ich hoffe sie funktionieren richtig und stimmen !



Versuch nicht ein großer Mann zu sein, sei einfach ein Mann!
20.07.2014 22:17 USS Equinox ist offline Beiträge von USS Equinox suchen
Prometheus
Commander


Dabei seit: 07.05.2017
Beiträge: 270
Herkunft: Erde



RE: Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion Zum Anfang der Seite springen

Die Serie is echt klasse - im wahrsten Sinne des Wortes! anbeten
Da könn wir wirklich stolz drauf sein, das wir auch so eine haben wie die Amis.



We are all like tea, one cup-model, different designs, many different flavours! Celebrate diversity! ;}) JGCL
26.05.2017 22:54 Prometheus ist offline Beiträge von Prometheus suchen
Saavik
Flottenadmiral


Dabei seit: 08.11.2004
Beiträge: 4.364



RE: Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion Zum Anfang der Seite springen

Eigentlich finde ich es schade, dass man sich seitdem nicht mehr an eine Science-Fiction-Serie gewagt hat. Zumindest wäre mir gerade nicht bekannt, dass seit der Orion etwas vergleichbares in Deutschland produziert wurde. Oder ist mir was entgangen ? verwirrt



Verletze nicht diejenigen, die dich verletzten. Biete ihnen Frieden, immer wieder, bis du stirbst. Dadurch bekommst du selbst Frieden, auf die eine oder andere Weise, selbst wenn man dich tötet. Du kannst den anderen nur das geben, was du selbst erfahren hast. - Surak
17.08.2017 10:37 Saavik ist offline Beiträge von Saavik suchen
dsonnscheintschee
Vize-Admiral


Dabei seit: 08.11.2004
Beiträge: 1.966
Herkunft: von der rauhen Alb



RE: Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Saavik
Eigentlich finde ich es schade, dass man sich seitdem nicht mehr an eine Science-Fiction-Serie gewagt hat. Zumindest wäre mir gerade nicht bekannt, dass seit der Orion etwas vergleichbares in Deutschland produziert wurde. Oder ist mir was entgangen ? verwirrt


Vor beinahe 10 Jahren gabe es einen Versuch eine Dt. SF Serie zu machen. Die gingen in die USA um Finazmittel zu finden. Leider wurde es nicht mehr als ein paar Kulissen und ein oder zwei Berichte in Spaceview.

Auch keine Ahnung mehr wie das alle geheißen hat. smile

Orion selbst war ja auch geplant neu auf zu legen, allerdings wurde der "Film" so zusammen geschustert. Das die Fans den nicht sonderlich gut angenommen haben und am Ende kein Geld zusammen kam. traurig



Die Stärke einer Zivilisation wird nicht gemessen an ihrer Fähigkeit, Kriege zu führen,
sondern vielmehr an ihrer Fähigkeit, sie zu vermeiden! Gene Roddenberry

18.08.2017 00:37 dsonnscheintschee ist offline Homepage von dsonnscheintschee Beiträge von dsonnscheintschee suchen
Saavik
Flottenadmiral


Dabei seit: 08.11.2004
Beiträge: 4.364



RE: Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion Zum Anfang der Seite springen

Danke für die Info.

Echt schade.



Verletze nicht diejenigen, die dich verletzten. Biete ihnen Frieden, immer wieder, bis du stirbst. Dadurch bekommst du selbst Frieden, auf die eine oder andere Weise, selbst wenn man dich tötet. Du kannst den anderen nur das geben, was du selbst erfahren hast. - Surak
18.08.2017 16:07 Saavik ist offline Beiträge von Saavik suchen
dsonnscheintschee
Vize-Admiral


Dabei seit: 08.11.2004
Beiträge: 1.966
Herkunft: von der rauhen Alb



RE: Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion Zum Anfang der Seite springen

keine Ursache :)

In Dtl. war es mit SF Serien immer Mau. Am ehesten kann man noch Dr. Mabuse hierzu einordnen. Leider.



Die Stärke einer Zivilisation wird nicht gemessen an ihrer Fähigkeit, Kriege zu führen,
sondern vielmehr an ihrer Fähigkeit, sie zu vermeiden! Gene Roddenberry

19.08.2017 00:17 dsonnscheintschee ist offline Homepage von dsonnscheintschee Beiträge von dsonnscheintschee suchen
Saavik
Flottenadmiral


Dabei seit: 08.11.2004
Beiträge: 4.364



RE: Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von dsonnscheintschee
In Dtl. war es mit SF Serien immer Mau.


Ja, leider immer derselbe Serien-Quark.



Verletze nicht diejenigen, die dich verletzten. Biete ihnen Frieden, immer wieder, bis du stirbst. Dadurch bekommst du selbst Frieden, auf die eine oder andere Weise, selbst wenn man dich tötet. Du kannst den anderen nur das geben, was du selbst erfahren hast. - Surak
28.08.2017 18:59 Saavik ist offline Beiträge von Saavik suchen
Baumstruktur | Brettstruktur
Gehe zu:
Trekkies Forum » Science Fiction / Fantasy » Raumpatrouille Orion » Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion

Impressum

Forensoftware: Burning Board, entwickelt von WoltLab GmbH
Style & Design © by Tholund | corrected, modified & extended by Markus Dippold
radiosunlight.de
CT Security System : © 2006 Frank John & cback.de